Anika Vavic :: Presse http://www.anikavavic.com/de/presse/rss.html Story list de http://www.anikavavic.com/img/logo.png Anika Vavic :: Presse http://www.anikavavic.com/de/presse/rss.html Skrjabins Priesterin: Pianistin Anika Vavic http://www.anikavavic.com/de/presse/story/438/Skrjabins+Priesterin%3A+Pianistin+Anika+Vavic.html Wenn es um die Musik von Alexander Skrjabin geht, bremst die serbische Pianistin Anika Vavic so leicht nichts aus. Keine weite Reise, kein grippaler Infekt kann sie davon abhalten, nach den Auftritten in den Philharmonischen Konzerten vom Dezember, nochmals in Kiel für ihn zu werben. Sogar ein Roman zum Phänomen Skrjabin entsteht aus ihrer Feder.

Charmanter Fürsprache ließ Vavic auch pianistisch gute Argumente folgen: In fiebernd hypersensibilisiertem Spiel passte sie am Freitag auf Einladung der Musikfreunde die Poemes op. 32 and vor allem die um feine Grade progressiveren, eigenwilligeren, spannungsvolleren Morceaux op. 51 perfekt in die Ansgarkirche ein - als quasi religiöse, mystisch verklärte Nachwehen der Romantik.

Da blühte die fragile Poesie, die verästelte Klangfantasie des russischen Komponisten, den man sogar als Geistesverwandten eines Debussy nur schwer fassen kann, wunderbar auf.

Das Schaffen sei wie das Leben, postulierte Skrjabin einmal, es bestehe "im Spiel der Gegensätze und im Kampf, in Kontrasten, in Aufflug und Absturz".

Diese Kontraste in Skrjabins bedeutender fis-Moll-Sonate op. 23, aber auch in Robert Schumanns von skurrilen Wendungen durchbrochenen Kreisleriana op. 16 trennscharf  herauszuarbeiten, fiel der Pianistin schwerer. In der immer Hoch grenzwertig überakustischen Kirche wollte sie in Sachen Temporasanz and Pedalgebrauch offenbar nicht zurückstecken, ihrem Temperament entsprechend kämpferisch Klangnebelflüge und Absturzrisiken in Kauf nehmen. So waren es auch hier eher die lyrischen Momente, die mit weitem Atem and Anschlagskultur fesselten.

Großem Beifall and etlichen Bravi folgten herrlich ins Schweben versetzte Schubert-Grüße an die Wahlheimat Wien.

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Mon, 23 Jan 2012 09:31:06 +0100 http://www.anikavavic.com/de/presse/story/438/Skrjabins+Priesterin%3A+Pianistin+Anika+Vavic
Anika Vavic: Eindrucksvolle pianistische Visitenkarte http://www.anikavavic.com/de/presse/story/404/Anika+Vavic%3A+Eindrucksvolle+pianistische+Visitenkarte.html Die serbische Pianistin Anika Vavic hat alles, was man heute für eine Karriere braucht: blendendes Aussehen, Charme und technische Brillanz. Viel wichtiger (und seltener!) aber ist ihre stupende Gestaltungsintelligenz und Ausdruckskraft. Ihre in der Wahlheimat Wien produzierte Recital-CD versprüht Energie und Witz, lässt aber auch nie innigen Tiefsinn vergessen.

Das geht gleich bei Beethovens D-Dur-Sonate op. 10 Nr. 3 los. Die energetischen Wellen des Kopfsatzes, die plötzlichen Ausbrüche und dagegengesetzten Fragezeichen werden bestens in Szene gesetzt. Besonders bemerkenswert für eine Pianistin mit Geburtsjahr 1975 aber ist der abgründige Ernst, mit der das „Largo e mesto" schattiert und ausgesungen wird. So viel Schmerz hört man beim „frühen" Beethoven des Jahres 1798 nicht immer.

Kein Wunder, dass die literarisch interessierte Vavic im Beiheft auf den möglichen außermusikalischen Bezug zum Tod der Figur Klärchen aus Beethovens „Egmont" verweist. Und auch kein Wunder, dass die Serbin sich schon immer gern von Künstlern inspirieren und beraten ließ, die Musik ebenfalls nie als vordergründige Vergnügung aufgefasst haben: etwa Elisabeth Leonskaja oder Oleg Maisenberg.

Der gewitzte Spaß an überraschenden Einfällen Beethovens kommt deshalb keineswegs zu kurz, wie die beiden folgenden Sätze zeigen. Selbst ein Barenboim wirkt im Hörvergleich da ein wenig harmlos und zu schöngeistig. Eher denkt man gern an Friedrich Gulda zurück oder registriert, dass in Pianisten von heute die rhetorisch geschliffene Klangrede der aufführungspraktischen Harnoncourt-Revolution sogar auf einem Steinway-Flügel im Hinterkopf schwebt.

Wer dagegen Robert Schumanns Fantasien „Kreisleriana" op. 16 für seine CD-Visitenkarte wählt, muss sich mit einer anderen Größe messen lassen: Wilhelm Kempff. Der fasst ganz im Sinne des literarischen Hintergrunds (E.T.A. Hoffmanns „Lebensansichten des Katers Murr") gleich die Nr. 1 skurriler auf, setzt sperrigere Akzente. Bei ihm wird ganz deutlich, warum Clara Schumann zunächst „abstoßend wirr" fand, was ihr Robert da 1838 als ein neuartiges Schlüsselwerk der romantischen Klaviermusik vorgelegt hatte. Doch Vavic hält dagegen, verweist in ihrer eher von innen heraus bewegten, sehr poetischen und doch pianistisch vollgriffig glänzenden Interpretation mehr auf die Widmung an Fréderic Chopin - und legt wie zum Rückbeweis auf der CD die As-Dur-Ballade op. 47 nach, die der im Pariser Exil lebende Pole als halbherzigen Dank zurückschickte. So wachsen Vavics „Kreisleriana", sehr viel eher als die elegant glatt gezogene Neuaufnahme ihres jungen amerikanischen Kollegen Jonathan Biss, zur spannenden Alternative.

Das gilt sogar für die „lyrische Exzentrik" der sechsten Fantasie, deren „Magie der Stille" als „tiefem Traum von blauer Blume" Joachim Kaiser zu Recht so sehr in der Interpretation von Wilhelm Kempff fasziniert hat. Anika Vavic spielt sie unruhiger, labiler und kontraststrotzender, „erzählt" aber darin eine eigene Geschichte, die am Schluss zu Kempffscher Entrückung findet. Sehr viel pointierter und feurig gewandter als Biss und Kempff erfasst sie den neobarocken Bach-Wahn in Nr. 7. Und eigensinnig lässt sie in Nr. 8 den jeweiligen Spitzenton im Stakkato-Diskant nachklingen - setzt ihn aber so in Beziehung zum unabhängigen Legato-Sinnieren des Basses.

Schließlich hat Vavic auch noch eine attraktive Zugabe auf ihrer CD untergebracht, die mit Leo Tolstoi einen weiteren literarischen Horizont ausweist: Prokofjews zwielichtiger Walzer aus dem Opernepos „Krieg und Frieden" ist eine verführerische Trouvaille, die raffiniert serviert wird. Da merkt man, warum die Pianistin auch gute Kontakte nach Russland pflegt und ein Valery Gergiev gerne mit ihr musiziert.

Anika Vavic. Beethoven, Schumann, Chopin, Prokofieff. Gramola Vienna CD 98889 (Codaex).

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Mon, 14 Feb 2011 09:04:24 +0100 http://www.anikavavic.com/de/presse/story/404/Anika+Vavic%3A+Eindrucksvolle+pianistische+Visitenkarte
Kreuzwege von Krieg and Kunst http://www.anikavavic.com/de/presse/story/396/Kreuzwege+von+Krieg+and+Kunst+.html In ein Wechselbad der Gefühle tauchte Tastenvirtuosin Anika Vavic Freitag ihr Publikum in der Aula von Tanzenberg: Mit swingender Verspieltheit, pathetischer Strenge and einnehmender Sinnlichkeit vollendete sie eindrucksvoll das vierstündige Synart- Gesamtkunstwerk ,,Sunt lacrimae rerum - unter Tranen fragend" zum Thema Krieg.

,,Sunt lacrimae rerum" aus den „Années de Pèlerinage " von Franz Liszt erklang denn auch zu Beginn ihres Auftritts, der sich somit nahtlos an das Vorangegangene in prominenter Besetzung fügte: Eine berührende (Balkan-) Zeitzeugen-Diskussion über „Kriege and Frieden", eingerahmt von der wunderbaren Stimme Chris Pichlers mit Vergil and Handke.

Moderatorin Barbara Frank könnte dabei neben Anika Vavic Tanzenberg-Rektor Franjo Vidovic, Wolfgang Petritsch, Valentin Oman, Gustav Janus sowie den international bekannten Humanisten and Autor Kajetan Gantar begrüßen.

Durchinszeniert darauf der ,Piraner Kreuzweg" sowie das „Requiem für den Homo sapiens" and das Altarbild von Valentin Oman in der Kirche: Mit magischem Licht, mit Musik and Poesie (Janus) wurde hier die Verschmelzung von Balkankriegsbildern mit mittelalterlicher Darstellungsweise zum bewegenden, zeitgenossischen Kunstwerk gefeiert.

Nach so viel bedrückender Ästhetik (Idee: Ernst Sigot) war Anika Vavic trotz ihrer Eingebundenheit in die Thematik eine Lichtgestalt: Die mit sechzehn Jahren aus Kriegs-Belgrad nach Wien zur steilen internationalen Musikkarriere ausgewanderte Pianistin gestaltete nach Liszt Haydn mit Verve and Prokofjews ,,Kriegssonante" atemberaubend.

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Sun, 21 Nov 2010 14:37:02 +0100 http://www.anikavavic.com/de/presse/story/396/Kreuzwege+von+Krieg+and+Kunst+
Kreisleriana - Anika Vavic http://www.anikavavic.com/de/presse/story/388/Kreisleriana+-+Anika+Vavic.html Breites Repertoire

Anika Vavic ist eine der interessantesten Persönlichkeiten unter den jungen österreichischen Pianisten. Bei Gramola ist eben ein Album erschienen, das das breite Repertoirespektrum dieser Künstlerin erleben lässt. Rund um Robert Schumanns „Kreisleriana" hat Anika Vavic ein Programm drapiert, das von Beethovens Sonate op 10/3 bis zu Ausschnitten eines Musiktheaterfragments von Prokofieff in des Komponisten eigener Klavierfassung reicht.

Mit Sergej Prokofieff hat Vavic schon reiche Erfahrungen gesammelt. Sie hat auch ein Händchen für die melodiös-filigranen Seiten seines spezifischen „Tons". Beet-hovens Architektur errichtet sie in aller Klarheit und Stringenz, aber auch hier mit viel Poesie. Die kommt vor allem Schumanns nächtlich-heimlichen Fantasie-stücken nach E. T. A. Hoffmann zugute. Die „Kreisleriana" finden auf dieser CD eine bemerkenswert stimmungsvolle, ausdrucksstarke Deutung.

Online bestellen:  klangwelt.diepresse.com 

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Fri, 3 Sep 2010 14:16:54 +0100 http://www.anikavavic.com/de/presse/story/388/Kreisleriana+-+Anika+Vavic
Eine hervorragende Pianistin, eine feine Musikerin http://www.anikavavic.com/de/presse/story/384/Eine+hervorragende+Pianistin%2C+eine+feine+Musikerin.html Nachdem Alexander Toradze sein Auftreten in Mikkeli abgesagt hatte, hatten Valeri Gergijev und seine Partner eine große Eile, eine(n) Vertreter(in) zu schaffen. Er/sie wurde schnell gefunden.

Die in Serbien geborene Anika Vavić spielte beim "Die weißen Nächte" -Festival in St. Petersburg das vierte Klavierkonzert von Schtschedrin so gut, daß daraus sich ein Auftreten auch hier in Mikkeli entwickelte.

Anika Vavić ist wirkilich eine hervorragende Pianistin und feine Musikerin. Sie spielte Schtschedrin Konzert mit Souveränität und hielt seine anspruchsvolle Gesamtheit gut in ihrer Beherrschung,

Schtschedrin Musik ist unbedingt nicht leicht zu eigen zu machen, aber in den Händen von Vavić bekam sie neue Farben und Tiefe. Ich möchte Vavić gerne auch inn der Zukunft wieder hören.

Übersetzung: Kalevi Aho

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Thu, 8 Jul 2010 15:03:20 +0100 http://www.anikavavic.com/de/presse/story/384/Eine+hervorragende+Pianistin%2C+eine+feine+Musikerin
Anika Vavić spielte eine Landschaft aus Russland http://www.anikavavic.com/de/presse/story/382/Anika+Vavi%C4%87+spielte+eine+Landschaft+aus+Russland.html Der Komponist des Konzerts, Rodion Schtschedrin schien zufrieden mit der Interpretation der Pianistin zu sein

Mikkeli. Die junge Serbin Anika Vavić hat das Klavierkonzert musterhaft gemeistert

Der georgische Pianist Alexander Toradze sollte beim Musikfestival von Mikkeli das Klavierkonzert aus dem Jahre 1982 von seinem Vater David Toradze (1922-83) aufführen.

Toradze mußte aber seine Ankunft aus gesundheitlichen Gründen absagen, und an seiner Stelle trat die junge serbische Pianistin Anika Vavić auf, die in ihrem Programm das vierte Klavierkonzert von Rodion Schtschedrin hatte.

Komponist Schtschedrin war selbst dabei, um das Konzert zu hören, und man hatte den Eindruck, daß er sehr zufrieden mit der glänzenden, heroischen Solistin war, in deren Händen der Flügel orchestral und reich klang.

Der Beginn des vierten Klavierkonzerts ist wie eine dämmrig-graue russische Landschaft, wo das Orchester traurig und dunkel fließt, indem das Klavier in spröde-wehmütigen, quasi-improvisatorischen Gedanken herumirrt Der Zuhörer beginnt nachzudenken, wie lange er sich in die uferlose, mystische russische Wehmut einweihen muß.

Nach und nach beginnt der ruhige Strom anzuschwellen und seine Farben beginnen sich zu verwandeln. Da und da tauchen im Orchester schauerliche, düstere Farben und rasend drohende Kräfte auf.

Der erste Satz gipfelt nicht in eine Katastrophe, sondern in eine kolossal-ekstatische russische Feierstimmung, wo die betäubenden Glocken klingen und läuten, das volksmusikähnliche Prazniek übersprüht und die dämonischen Triebkräfte brüllen. Die Heiligkeit und das Verderben stoßen. Sehr russisch.

Im zweiten Satz hat die Pianistin einen wütenden, metallisch hämmernden Ausbruch. Nachdem das Orchester und die Pianistin sich ausgetobt und dann beruhigt haben, entsteht eine Gleichgewicht, die die Pianistin schon am Anfang des Konzerts tastend und vorausahnend gesucht hat.

Die Urquellen des Stroms von dem Konzert sind tief in der Vergangenheit. Die Klavierfiguren erinnern manchmal an J.S Bach. Auch Musorgski, Stravinski und Prokofjev schweben im Hintergrund vor. [.]

Übersetzung: Kalevi Aho
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Thu, 8 Jul 2010 17:07:08 +0100 http://www.anikavavic.com/de/presse/story/382/Anika+Vavi%C4%87+spielte+eine+Landschaft+aus+Russland
Klarheit schafft eine impulsive Kraft http://www.anikavavic.com/de/presse/story/374/Klarheit+schafft+eine+impulsive+Kraft.html Im Rahmen des Feldkirch Festivals gastierte das Sinfonie Orchester Biel unter der Leitung von Thomas Rösner im Feldkircher Montforthaus. Dabei überraschten die Darbietungen wohl viele KonzerbesucherInnen, weil es zumindest ein bislang weitgehend unbekanntes Werk von Galina Ustwolskaya zu entdecken gab. Vier Solisten boten überzeugende Darbietungen. Michaela Paetsch und Daniel Kobyliansky wirkten als Solisten in Schnittkes Werk, Alexander Doroshkevich faszinierte mit seinem ausdrucksstarken Spiel im Saxophonkonzert von Alexander Glasunow und Anika Vavic löste mit ihrer Werkdeutung des Klavierkonzerts von Galina Ustwolskaya Begeisterungsstürme aus.

...Nach Strawinskys wenig spektakulärem „Concerto in D" wurde das Klavierkonzert von Galina Ustwolskaya präsentiert. Die Komponistin war vor den sowjetischen Machthabern in eine innere Emigration geflüchtet, seit einigen Jahren ist sie ab und zu bei Festivals Neuer Musik zu hören. Ganz aus einem individuellen Gestaltungswillen heraus formte die Komponistin ihre Musik. Ihre klare musikalische Aussage und die eindringliche Art, die Kraft der Tonbeziehungen aufzuzeigen, verleiht Ustwolskayas Musik einen archaisch anmutenden Duktus.

Anika Vavic und das Sinfonie Orchester Biel interpretierten das Werk voll Energie. Nie ließen sie jedoch die Entspannungsmomente und die lyrischen Passagen außer Acht, so dass eine gut nachvollziehbare und unmittelbar wirkende Musik den Raum erfüllte. Das Publikum nahm das Werk begeistert auf und applaudierte frenetisch. Die gute Werkdeutung ist auch der anschaulichen und durchdachten Diktion von Thomas Rösner zu verdanken.

Das Sinfonie Orchester Biel und Anika Vavic hinterließen eine nachhaltige Wirkung ©Feldkirch Festival

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Sun, 13 Jun 2010 09:20:02 +0100 http://www.anikavavic.com/de/presse/story/374/Klarheit+schafft+eine+impulsive+Kraft
Musik zwischen Kunst und Politik http://www.anikavavic.com/de/presse/story/372/Musik+zwischen+Kunst+und+Politik.html Die 18 Veranstaltungen des diesjährigen Feldkirch Festivals stehen unter dem Motto «Feldkirch hört Russisch». Einer der Höhepunkte war das am Donnerstag veranstaltete Orchesterkonzert mit russischer Musik des 20. Jahrhunderts, und zwar von Schnittke, Glasunow, Strawinsky und Ustwolskaya

...Besonders stark berührte der letzte Vortrag: Galina Ustwolskayas 1945 vollendetes Klavierkonzert. Die Forderungen der Sowjetmacht ablehnend, erarbeitete die junge Pianistin und Musikpädagogin ihren eigenen Stil. Anika Vavic am Klavier bewies tiefes Verständnis für die eigenwillige Komposition und verlieh der Aufführung Grösse. Dank ihres beseelten, auf Übereinstimmung mit dem Streicherensemble bedachten Spiels gelang eine innige Verknüpfung des markanten Eingangsmotivs mit den beiden vielfach variierten Hauptthemen zu einem feinen Gewebe.

Des Publikums Beifall nach den einzelnen Stücken steigerte sich am Konzertende zu lebhaftem, anhaltendem Endapplaus.

Eigenwillig, aber begeisternd: Galina Ustwolskayas Komposition fordert der Pianistin Anika Vavic alles ab und begeistert auf ganzer Linie. Bild R. Schachenhofer 

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Sat, 12 Jun 2010 17:44:58 +0100 http://www.anikavavic.com/de/presse/story/372/Musik+zwischen+Kunst+und+Politik
Brücken bauen über den Grat http://www.anikavavic.com/de/presse/story/371/Br%C3%BCcken+bauen+%C3%BCber+den+Grat.html Russische Orchesterwerke des 20. Jahrhunderts wurden zum Publikumshit

...Nach dem oft schwebenden, durch ungerade Takte aufgerauten Basler Concerto in D (1946) von Aushängeschild Igor Strawinsky (1882 - 1971) zum Finale das Filetstück des Abends, das Klavierkonzert (1946) der praktisch unbekannten Galina Ustwolskaya (1919 - 2006), die bis zuletzt erbitterten Widerstand gegen das Regime leistete. Die aus Belgrad stammende Solistin Anika Vavic hat neben ihrer attraktiven Erscheinung auch pianistisch Enormes zu bieten. Sie rückt dem glänzend gebauten und instrumentierten Werk in seiner ganz eigentümlichen Handschrift respektlos zu Leibe, misst sich erfolgreich an der geforderten Virtuosität und Vitalität, leuchtet in der zentralen Solokadenz aber auch wunderschön versonnene Lyrismen aus und nimmt sich dafür alle Zeit dieser Welt. Die starke Religiosität der Komponistin ist im Finale spürbar, wenn ständig repetierte kleine Melodiepartikel zwischen Solo und Orchester eine meditativ-archaische Endlosschleife ergeben. Eine fantastische Entdeckung für den Konzertsaal!

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Sat, 12 Jun 2010 17:43:15 +0100 http://www.anikavavic.com/de/presse/story/371/Br%C3%BCcken+bauen+%C3%BCber+den+Grat
Schweizer spielen Musik aus Russland http://www.anikavavic.com/de/presse/story/380/Schweizer+spielen+Musik+aus+Russland.html

Geerdete Klänge

Den Abschluss des interessanten Programms bildete das Klavierkonzert der 2006 verstorbenen Galina Ustwolskaya, kraftvoll interpretiert durch die Solistin Anika Vavic. Die Musik dieser Komponistin verdient es, entdeckt zu werden. Geerdete Klänge von urwüchsiger Intensität sind dennoch in schlüssiger Form gebändigt. Herzlicher Beifall.

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Sat, 12 Jun 2010 13:31:33 +0100 http://www.anikavavic.com/de/presse/story/380/Schweizer+spielen+Musik+aus+Russland
Intrada http://www.anikavavic.com/de/presse/story/366/Intrada.html Download [ mp3 | 20,7MB ] ]]> Fri, 23 Apr 2010 09:24:32 +0100 http://www.anikavavic.com/de/presse/story/366/Intrada Abgetaucht in die Vielfalt http://www.anikavavic.com/de/presse/story/363/Abgetaucht+in+die+Vielfalt.html Neues aus der Welt der Klassiktasten: Arcadi Volodos und Anika Vavic widmen sich einem sehr bunten Repertoire

....Auch die in Wien lebende serbische Pianistin Anika Vavic setzt auf ihrer neuen CD (bei Gramola) auf Vielfalt. Da sind Beethoven, Schumann, Chopin und Prokofjew zugegen, wobei die entsprechenden Charaktere durchaus über ihre Besonderheiten verstanden werden. Schumanns "Kreisleriana" - bis auf den zweiten Teil (Horowitz etwa ist da an die zwei Minuten schneller) - werden recht flott genommen und vermitteln romantischen Furor mit seinen sich übergießenden Linien, ohne aber auf den entsprechenden Sehnsuchtston zu verzichten. Hier jedoch wird nichts künstlich emotional aufgeladen, mit Gelassenheit wird etwa der vierte Teil beschaulich-klar gehalten, um danach prägnant das springende Motivkonstrukt des fünften Teiles zu modellieren. Hier widmet sich jemand Details und verliert doch nicht den Überblick über die Ganzheit. Und dies wird auch bei Beethovens Sonate Nr. 7 D-Dur op. 10/3 evident, wo im ersten Satz witzige Ausgelassenheit herrscht und man sodann gleich in die Dunkelheit geführt wird. Dennoch: Vielleicht wäre es sinnvoll, sich einmal nur einem Komponisten zu widmen. Es würde der Ausdruckskraft womöglich noch mehr Intensität verleihen.

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Fri, 9 Apr 2010 09:35:23 +0100 http://www.anikavavic.com/de/presse/story/363/Abgetaucht+in+die+Vielfalt
Hang zum Orchestralen http://www.anikavavic.com/de/presse/story/361/Hang+zum+Orchestralen.html Geboren wurde sie in Belgrad, seit ihrem 16. Lebensjahr lebt Anika Vavić in Wien. Hier erhielt sie ihre Ausbildung, stark beeindruckt dürfte sie aber auch die russische Klavierschule haben. Denn ihr brillantes, kraftvolles Spiel hat einen gewissen Hang zum Orchestralen, wie man dies vor allem von russischen Pianisten kennt. Dass sie sich dabei niemals im Fluss der Klänge verliert, davor bewahrt sie ihr geradezu klassisches Formgefühl.

Wie aus Stein gemeißelt klingt ihr Beethoven (Sonate Nr. 7), und auch Schumanns Kreisleriana wahrt sie, bei aller Zerrissenheit der Emotionen, stets die Kontrolle.

Eine starke, beeindruckende CD, die aus dem Gros der Neuerscheinungen hervorsticht.

Anika Vavić; Beethoven, Schumann, Chopin, Prokofjew (Gramola)

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Thu, 1 Apr 2010 11:20:08 +0100 http://www.anikavavic.com/de/presse/story/361/Hang+zum+Orchestralen
Diverse: Anika Vavic http://www.anikavavic.com/de/presse/story/350/Diverse%3A+Anika+Vavic.html Die Pianistin Anika Vavic überzeugt interpretatorisch mit einem Programm, das vielleicht allzu sehr Kraut und Rüben mischt: Beethoven steht neben Schumann, Chopin neben Prokofjew.

Aber wie Vavic das spielt - einfach umwerfend!

Die gebürtige Serbin, über die Daniel Barenboim sagte, sie könne allein mit dem Klavier die Klangpalette eines ganzen Orchesters suggerieren, kümmert sich auch um motivische Zusammenhänge und erzeugt Atmosphäre und Spannung.

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Thu, 25 Feb 2010 09:11:59 +0100 http://www.anikavavic.com/de/presse/story/350/Diverse%3A+Anika+Vavic
ANIKA VAVIC: Beethoven, Schumann, Chopin, etc. (Gramola/Klassik) http://www.anikavavic.com/de/presse/story/351/ANIKA+VAVIC%3A+Beethoven%2C+Schumann%2C+Chopin%2C+etc.++%28GramolaKlassik%29.html Die junge Pianistin mit Beethovens "Sonate Nr.7 in D-Dur", Schumanns "Kreisleriana" sowie mit Chopin und Prokofjew.

Es ist eine Freude, ihr zuzuhören. Fein.

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Sun, 21 Feb 2010 09:21:27 +0100 http://www.anikavavic.com/de/presse/story/351/ANIKA+VAVIC%3A+Beethoven%2C+Schumann%2C+Chopin%2C+etc.++%28GramolaKlassik%29
Klassische Musik in Lodi: Anika Vavic wärmt das Publikum mit Sonaten von Haydn http://www.anikavavic.com/de/presse/story/347/Klassische+Musik+in+Lodi%3A+Anika+Vavic+w%C3%A4rmt+das+Publikum+mit+Sonaten+von+Haydn.html Die Stimmungswechsel [in der Beethovensonate] vollzog Anika Vavic ohne Gesuchtheit, mit edler Phrasierung, zugleich natürlich und unvorhersehbar.

[...] Eine begeisternde Begegnung mit einem raffinierten und dabei stets subtilen und ehrlichen Klavierspiel, das mit einem sparsamen Einsatz des Pedals auskommt. Fast liebevoll behandelte die Pianistin die Melodielinien, die sie mit bewundernswerter Unterscheidungsgabe und Geschmack am Erzählen miteinander verwob. Von Intelligenz zeugte auch die Wahl des Programms [...]: zwei Sonaten von Haydn umrahmten die pulsierende Beethovensonate Op. 10 Nr. 3 und die „megalithische" sechste Sonate Op. 83 von Prokofjew. [...]

Von Beginn der frühlingshaften Sonate in D-Dur Hob. XVI an schien Anika Vavic ihre Hände regelrecht in die Tastatur einzutauchen, um der erhabenen Geometrie eine Substanz zu verleihen, die der Sprache und dem Gefühl gerecht wird. [...]

Die Stimmungswechsel [in der Beethovensonate] vollzog Anika Vavic ohne Gesuchtheit, mit edler Phrasierung, zugleich natürlich und unvorhersehbar. [...]

[Die Sonate in A-Dur von Prokofjew ist] korrosiv und lyrisch [...], und gerade in diesen schwebenden Gegenden des Traumes und der Ruhe, des bewaffneten Friedens vor dem abschließenden entzündenden Perpetuum mobile unterschrieb Anika Vavic mit ihrem klaren Namenszeichen eine der schönsten Aufführungen der letzten Jahre am Teatro alle Vigne.

Übersetzung: Anke Fischer

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Mon, 21 Dec 2009 11:05:05 +0100 http://www.anikavavic.com/de/presse/story/347/Klassische+Musik+in+Lodi%3A+Anika+Vavic+w%C3%A4rmt+das+Publikum+mit+Sonaten+von+Haydn
Kieler Philharmoniker: Strauss-Stärke und Vavics Fingerspitzen http://www.anikavavic.com/de/presse/story/342/Kieler+Philharmoniker%3A+Strauss-St%C3%A4rke+und+Vavics+Fingerspitzen.html Kiel - Die Kieler Philharmoniker sind imposant in die Saison gestartet: in voller Strauss-Stärke, mit neuem Ersten Konzertmeister, einer hochgradig sensiblen Solistin und einer Shih-Uraufführung, die viele im Publikum erreichte und bewegte.

Georg Fritzsch war sowieso schon wieder voll da und in seinem Element: Die monströsen Partituren von Richard Strauss bleiben seine allergrößte Stärke. Dieses genießerische Hinübergleiten von kühlen in aufgeheizte Klangbäder, das Schwelgen, Innehalten und Voranpreschen, das Ein-, Aus- und Überblenden - all das gelang am Sonntagmorgen vor allem im Heldenleben hinreißend und erntete entsprechend Bravo-Rufe. Und die gut aufgelegten Philharmoniker bestiegen die Tongebirge, die nur wenige Elite-Ensembles völlig reibungsfrei und glasklar darstellen können, mit Lust und relativ wenig Mauschelei.

Der humorbegabt selbstironische Komponist spiegelt im genau dosierten Pathos des Heldenleben ja keineswegs nur irgendeinen historischen Haudegen, sondern vor allem sich selbst - Richard, den Großmeister der Tonmalerei. Deshalb braust es so kühn zu Beginn, wie es eben nur bei Strauss braust. Und deshalb, weil die „Gefährtin" und Ehefrau selbstverständlich das schönste Thema in der Solo-Violine bekommen muss, durfte auch Konzertmeister Maximilian Lohse beweisen, wie sicher er die Balance zwischen Schmelz, rasanten Aufschwüngen und innigem Ausdruck trifft. Hoffen wir, dass er die wichtige Führungsposition im Orchester fordernd und verbindend ausfüllt. Der Anfang war vielversprechend.

Fritzschs Strauss ließ es unterdessen an nichts fehlen: nicht am Gemecker der Musikkritiker (so was gab es mal, lieber Leser!) in den Holzbläsern, nicht am knatternden Tumult auf dem Schlachtfeld (eingeleitet von den akustisch schön „in Szene" gesetzten Ferntrompeten), nicht an der strahlenden Siegesfeier für Strauss, den Unsterblichen. Schon die seltener gespielte Tondichtung Tod und Verklärung hatte plastisch, nämlich sprechend, lebensbedrohlich hohl und dumpf begonnen, sich im letzten Vitalkrampf gewunden, um dann ganz sanft und mit schönem Oboen-Solo (Matthieu Gonon) ins Jenseits zu schweben.

Solch griffige Verklärungsformeln sind Shihs Sache nicht. Der in Wien lebende chinesische Komponist hat für Kiel ein Requiem erdacht, das auf Grundlage eines finster-expressiven Gedichts von Else Lasker-Schüler eine letztlich hörbar ins Positive gewendete Philosophie in Tönen zeichnet.

Schön, dass Eva Heußels Programmheft und Fritzschs Erläuterungen während des Bühnenumbaus so viel Verständnis für die amorph gekräuselten Streicher-Klangflächen, das Grabes-Grummeln in den Bässen, die nervösen Paukenwirbel und die einsam schwebenden Tonschleier im Klavier wecken konnten. Seine ganz besondere Sogwirkung entwickelte das bemerkenswert heutige, traditionsbefreite, geräuschhaft die Aufmerksamkeit fesselnde Klavierkonzert, das dem anwesenden Komponisten Shih herzlichen Beifall eintrug, aber durch das Fingerspitzen-Gefühl von Anika Vavic. Die serbische Pianistin erfüllte die Etüden-Kaskaden ihres virtuosen Parts, das Diskant-Glitzern und Bass-Grollen, die minimalistisch kreiselnden Bewegungsmuster mit viel Sinn und Sinnlichkeit.

Das Konzert wird am Montag, 14. September, um 20 Uhr im Kieler Schloss wiederholt. Einführung ins Programm um 19.15 Uhr. Karten: 0431 / 901 901 und Abendkasse. 

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Sun, 13 Sep 2009 11:33:47 +0100 http://www.anikavavic.com/de/presse/story/342/Kieler+Philharmoniker%3A+Strauss-St%C3%A4rke+und+Vavics+Fingerspitzen
Vor der Uraufführung: Anika Vavic spielt das Shih-Klavierkonzert in Kiel http://www.anikavavic.com/de/presse/story/344/Vor+der+Urauff%C3%BChrung%3A+Anika+Vavic+spielt+das+Shih-Klavierkonzert+in+Kiel.html Kiel - Sie sind schon länger künstlerisch ein Herz und eine Seele, Schöpfer und Medium: Selten jedenfalls spürt man im Vorgespräch zu einer Uraufführung im Kieler Philharmonischen Konzert so viel Übereinstimmung zwischen Komponist und Interpret wie zwischen dem Chinesen Shih und der serbischen Pianistin Anika Vavic.

Mit Kiels GMD Georg Fritzsch sind die beiden in Kontakt, seit die Pianistin unter seinem Dirigat in Innsbruck Ravels
Klavierkonzert spielte und Shih unter den Zuhörern weilte. „Dann wollten beide ein Klavierkonzert von mir haben. Ich mag aber eigentlich keine Klavierkonzerte - und habe mich entsprechend gequält", schmunzelt Shih. Aber als ihm dann Gedichte von Else Lasker-Schüler begegneten („traurig, melancholisch, aber schön"), habe sich eine „Denkrichtung" aufgetan. Das Klavierkonzert
Requiem bringt nun so etwas wie eine menschliche Seele im kreisförmigen Kontinuum der Zeit zum Klingen, die Seele eines Verstorbenen, die letztlich ihren Frieden in sich selbst gefunden hat. „Musik muss fließen wie ein Bach", ist das Credo des Komponisten. Und Georg Fritzsch, der im Konzert ansonsten in die „unerreichten" Klangfarbenbäder der Strauss-Partituren Tod und Verklärung sowie
Ein Heldenleben eintauchen will, dürfte da auf einer Wellenlänge liegen.

Der 33-jährigen Pianistin ist das fließende „Grübeln" in ihrem Part viel Wert. Und sie schätzt die Freiheiten, die Shih seinen Interpreten grundsätzlich einräumt, obwohl er seine primär auf Emotionen zielenden Partituren in geradezu kalligraphischer Schönheit notiert, mit viereckigen Notenköpfen. „Er ist durch und durch ein Ästhet - auch beim Kochen, was er hervorragend kann", analysiert Vavic Werk und Meister.

Beide leben im „Haifischbecken" der Musikmetropole Wien. Shihs Werke werden vor allem in Deutschland sehr geschätzt. Und Vavic schaut gern gen Russland, ließ sich von Rostropovitch in die Geheimnisse der Musik einführen, hält engen Kontakt zu Elisabeth Leonskaja, musiziert demnächst erneut mit Valery Gergiev. Außerdem bereitet sie gerade eine Solo-CD mit literarischen Querverweisen, beispielsweise zwischen Schumanns Kreisleriana und E.T.A.Hoffmann, vor.

Einig werden sich Shih und Vavic nur in einem Punkt so gar nicht: Skrjabin. Während die Pianistin für seine sinnlichen Farbregen schwärmt und demnächst einen eigenen Roman veröffentlichen will, der eine von Skrjabin besessene Musikerin hinter den Kulissen des gnadenlosen Musikbusiness zum Thema hat, schüttelt sich der Komponist beim Stichwort beinahe: „Skrjabin? Viel zu laut!" Vavic lacht: „Du bist eben ein Träumer."

Philharmonische Konzerte am 13. September (11 Uhr) und 14. September (20 Uhr) im Kieler Schloss. Einführung jeweils 45 Minuten vor Beginn. Der Zugang zum Konzert am Sonntag wird möglicherweise durch die Absperrungen für den "Kiel-Lauf" behindert.

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Fri, 11 Sep 2009 21:28:43 +0100 http://www.anikavavic.com/de/presse/story/344/Vor+der+Urauff%C3%BChrung%3A+Anika+Vavic+spielt+das+Shih-Klavierkonzert+in+Kiel
Klassischer Geniestreich im Klagenfurter Jazzclub http://www.anikavavic.com/de/presse/story/346/Klassischer+Geniestreich+im+Klagenfurter+Jazzclub.html Synart-Abend mit Haydn, Beethoven, Brusatti & Co. im Jazzclub Kammerlichtspiele

(...)"Haydn and beyond". Nach einem Workshop vor 350 Schülern am Vormittag im Europagymnasium wirkte Brusatti nun unter dem Motto "Haydn and beyond" als moderierender Programmzettel eines Klavierkonzertes. In angenehmem Plauderton mit großer erzählerischer Kraft vermittelte er allerlei Wissenswertes und Witziges über das Genie Joseph Haydn, dessen 200. Todestages heuer gedacht wird.

Kraftvoll. Mit großer erzählerischer Kraft vermochte auch Anika Vavic am Klavier dessen Werke zu interpretieren. Da erklangen eine frühe (in D-Dur, Hob.XVI:19) und eine spätere Haydn-Klaviersonate (in As-Dur, Hob.XVI:46) wie auch Sonaten von Beethoven in D-Dur, op.10/3 und Prokofjew Nr. 6 in A-Dur, op.82. Dabei stellte sich die (preis-)ausgezeichnete Künstlerin trotz des relativ abgespielten Flügels als hoffnungsvolle Nachwuchspianistin vor: Ihre Interpretation der unterschiedlichsten Werke war sehr ausgefeilt, stilsicher und nuancenreich, wobei ihr ein feines, wunderbares Pianissimo auffällt. Ihre Technik besticht durch große Geläufigkeit und Griffsicherheit. Mit einem Wort: Ein großes Versprechen für die Zukunft! ]]>
Wed, 24 Jun 2009 11:03:54 +0100 http://www.anikavavic.com/de/presse/story/346/Klassischer+Geniestreich+im+Klagenfurter+Jazzclub
Zauber aus Farbe und Licht http://www.anikavavic.com/de/presse/story/322/Zauber+aus+Farbe+und+Licht.html Innsbruck - Die Kompo­nisten Maurice Ravel und Ottorino Respighi im No­vember-Konzert des Tiroler Symphonieorchesters Inns­bruck zusammenzuspannen, birgt Raffinement und Stim­mung Mit der Beschreibung römischer Brunnen durch den Italiener sowie dem Kla­uerkonzert in G-Dur und den „Daphnis und Chloé"-Suiten wurde es ein Abend voller At­mosphäre, Farbe, Licht und Duft.

Dass die Noten Leben be­kamen, war das Verdienst des deutlich und höchst alert agierenden Dirigenten Georg Fritzsch und des Orchesters -vorrangig der Holzbläser, die all ihre Kunst entfalteten. So malte Respighi seine Brun­nenbilder, Ravel aber lässt über die erzählerischen Mo­mente der Balletthandlung hi­naus das Erwachen der Natur, die psychische Gestimmtheit des Daphnis und den Rausch der Freude Klang werden.

Ravels helles G-Dur-Kon­zert hatte in Anika Vavic eine wunderbare Interpretin. Völ­lig unprätentiös offenbarte sie ihre manuelle Virtuosität, die pianistischen Zumutun­gen verwandelte sie in Mu­sik und die unendliche Linie des langsamen Satzes in eine leise gebrochene Träumerei, die sich figurenreich in einen Walzer auflöst.

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Sat, 22 Nov 2008 13:38:24 +0100 http://www.anikavavic.com/de/presse/story/322/Zauber+aus+Farbe+und+Licht