Anika Vavic :: Press http://www.anikavavic.com/en/press/rss.html Story list en http://www.anikavavic.com/img/logo.png Anika Vavic :: Press http://www.anikavavic.com/en/press/rss.html Kreisleriana - Anika Vavic http://www.anikavavic.com/en/press/story/387/Kreisleriana+-+Anika+Vavic.html Breites Repertoire

Anika Vavic ist eine der interessantesten Persönlichkeiten unter den jungen österreichischen Pianisten. Bei Gramola ist eben ein Album erschienen, das das breite Repertoirespektrum dieser Künstlerin erleben lässt. Rund um Robert Schumanns „Kreisleriana" hat Anika Vavic ein Programm drapiert, das von Beethovens Sonate op 10/3 bis zu Ausschnitten eines Musiktheaterfragments von Prokofieff in des Komponisten eigener Klavierfassung reicht.

Mit Sergej Prokofieff hat Vavic schon reiche Erfahrungen gesammelt. Sie hat auch ein Händchen für die melodiös-filigranen Seiten seines spezifischen „Tons". Beet-hovens Architektur errichtet sie in aller Klarheit und Stringenz, aber auch hier mit viel Poesie. Die kommt vor allem Schumanns nächtlich-heimlichen Fantasie-stücken nach E. T. A. Hoffmann zugute. Die „Kreisleriana" finden auf dieser CD eine bemerkenswert stimmungsvolle, ausdrucksstarke Deutung.

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Fri, 3 Sep 2010 14:09:25 +0100 http://www.anikavavic.com/en/press/story/387/Kreisleriana+-+Anika+Vavic
An Outstanding Pianist, a Fine Musician http://www.anikavavic.com/en/press/story/383/An+Outstanding+Pianist%2C+a+Fine+Musician.html After Alexander Toradze had to cancel his appearance in Mikkeli, Valery Gergiev and his partner had very little time to find a substitute. They found one very quickly.

The Serbian-born pianist Anika Vavic had played the 4th Piano Concerto by Shchedrin at the "White Nights" Festival in St. Petersburg so well that another engagement here in Mikkeli followed.

Anika Vavic is really an outstanding pianist and a fine musician. She played Shchedrin's Concerto with great aplomb and had full command of its challenging whole.

Shchedrin's music is not necessarily easy to like, but in Vavic's hands, it acquired new colors and depth. I would like to hear Vavic again in the future. [...]

Translation (from German - Kalevi Aho): Alexa Nieschlag

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Thu, 8 Jul 2010 15:00:50 +0100 http://www.anikavavic.com/en/press/story/383/An+Outstanding+Pianist%2C+a+Fine+Musician
Anika Vavic Plays a Russian Landscape http://www.anikavavic.com/en/press/story/381/Anika+Vavic+Plays+a+Russian+Landscape.html The Concerto’s composer, Rodion Shchedrin, seems pleased with the pianist’s interpretation

Mikkeli. The Georgian pianist Alexander Toradze had been scheduled to perform the 1982 Piano Concerto by his father David Toradze (1922-83) at the Mikkeli Music Festival.

However, Toradze had to cancel his appearance for health reasons, and instead, the young Serbian pianist Anika Vavic performed the Fourth Piano Concerto by Rodion Shchedrin.

The composer Shchedrin was present personally to hear the concert, and one had the impression that he was very pleased with the brilliant, heroic soloist, in whose hands the piano sounded orchestral and rich.

The beginning of the Fourth Piano Concerti is like a dusky-grey Russian landscape where the orchestra part flows along sadly and darkly, while the piano wanders about with rough and melancholy, quasi-improvised thoughts.

The listener starts wondering how long he has to immerse himself into this boundless, mystical Russian melancholy.

Gradually, the calm river of music swells, and its colors begin to transform themselves. Occasionally, the orchestra features gruesome, dark colors and raging, threatening powers.

The first movement does not culminate in a catastrophe, but in a colossal, ecstatic Russian celebration, where bells ring and resound ear-numbingly, the folk-music-like Prazniek is heard and demonic instincts bellow. Holiness and depravity meet. Very Russian.

In the second movement, the pianist has a furious, metallically hammering outburst. After the orchestra and the pianist's outbreak, they calm down again, creating an equilibrium which the pianist seemed to be searching for tentatively even before the concert, as if in a premonition.

The original roots of the concert lie deep in the past. The piano figures are sometimes reminiscent of J. S. Bach; Mussorgsky, Stravinsky and Prokofiev also seem to hover in the background.

Translation (from German - Kalevi Aho): Alexa Nieschlag

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Thu, 8 Jul 2010 17:04:42 +0100 http://www.anikavavic.com/en/press/story/381/Anika+Vavic+Plays+a+Russian+Landscape
Klarheit schafft eine impulsive Kraft http://www.anikavavic.com/en/press/story/373/Klarheit+schafft+eine+impulsive+Kraft.html Im Rahmen des Feldkirch Festivals gastierte das Sinfonie Orchester Biel unter der Leitung von Thomas Rösner im Feldkircher Montforthaus. Dabei überraschten die Darbietungen wohl viele KonzerbesucherInnen, weil es zumindest ein bislang weitgehend unbekanntes Werk von Galina Ustwolskaya zu entdecken gab. Vier Solisten boten überzeugende Darbietungen. Michaela Paetsch und Daniel Kobyliansky wirkten als Solisten in Schnittkes Werk, Alexander Doroshkevich faszinierte mit seinem ausdrucksstarken Spiel im Saxophonkonzert von Alexander Glasunow und Anika Vavic löste mit ihrer Werkdeutung des Klavierkonzerts von Galina Ustwolskaya Begeisterungsstürme aus.

...Nach Strawinskys wenig spektakulärem „Concerto in D" wurde das Klavierkonzert von Galina Ustwolskaya präsentiert. Die Komponistin war vor den sowjetischen Machthabern in eine innere Emigration geflüchtet, seit einigen Jahren ist sie ab und zu bei Festivals Neuer Musik zu hören. Ganz aus einem individuellen Gestaltungswillen heraus formte die Komponistin ihre Musik. Ihre klare musikalische Aussage und die eindringliche Art, die Kraft der Tonbeziehungen aufzuzeigen, verleiht Ustwolskayas Musik einen archaisch anmutenden Duktus.

Anika Vavic und das Sinfonie Orchester Biel interpretierten das Werk voll Energie. Nie ließen sie jedoch die Entspannungsmomente und die lyrischen Passagen außer Acht, so dass eine gut nachvollziehbare und unmittelbar wirkende Musik den Raum erfüllte. Das Publikum nahm das Werk begeistert auf und applaudierte frenetisch. Die gute Werkdeutung ist auch der anschaulichen und durchdachten Diktion von Thomas Rösner zu verdanken.

Das Sinfonie Orchester Biel und Anika Vavic hinterließen eine nachhaltige Wirkung ©Feldkirch Festival

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Sun, 13 Jun 2010 09:11:41 +0100 http://www.anikavavic.com/en/press/story/373/Klarheit+schafft+eine+impulsive+Kraft
Musik zwischen Kunst und Politik http://www.anikavavic.com/en/press/story/370/Musik+zwischen+Kunst+und+Politik.html Die 18 Veranstaltungen des diesjährigen Feldkirch Festivals stehen unter dem Motto «Feldkirch hört Russisch». Einer der Höhepunkte war das am Donnerstag veranstaltete Orchesterkonzert mit russischer Musik des 20. Jahrhunderts, und zwar von Schnittke, Glasunow, Strawinsky und Ustwolskaya

...Besonders stark berührte der letzte Vortrag: Galina Ustwolskayas 1945 vollendetes Klavierkonzert. Die Forderungen der Sowjetmacht ablehnend, erarbeitete die junge Pianistin und Musikpädagogin ihren eigenen Stil. Anika Vavic am Klavier bewies tiefes Verständnis für die eigenwillige Komposition und verlieh der Aufführung Grösse. Dank ihres beseelten, auf Übereinstimmung mit dem Streicherensemble bedachten Spiels gelang eine innige Verknüpfung des markanten Eingangsmotivs mit den beiden vielfach variierten Hauptthemen zu einem feinen Gewebe.

Des Publikums Beifall nach den einzelnen Stücken steigerte sich am Konzertende zu lebhaftem, anhaltendem Endapplaus.

Eigenwillig, aber begeisternd: Galina Ustwolskayas Komposition fordert der Pianistin Anika Vavic alles ab und begeistert auf ganzer Linie. Bild R. Schachenhofer 

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Sat, 12 Jun 2010 17:32:51 +0100 http://www.anikavavic.com/en/press/story/370/Musik+zwischen+Kunst+und+Politik
Brücken bauen über den Grat http://www.anikavavic.com/en/press/story/369/Br%C3%BCcken+bauen+%C3%BCber+den+Grat.html Russische Orchesterwerke des 20. Jahrhunderts wurden zum Publikumshit

...Nach dem oft schwebenden, durch ungerade Takte aufgerauten Basler Concerto in D (1946) von Aushängeschild Igor Strawinsky (1882 - 1971) zum Finale das Filetstück des Abends, das Klavierkonzert (1946) der praktisch unbekannten Galina Ustwolskaya (1919 - 2006), die bis zuletzt erbitterten Widerstand gegen das Regime leistete. Die aus Belgrad stammende Solistin Anika Vavic hat neben ihrer attraktiven Erscheinung auch pianistisch Enormes zu bieten. Sie rückt dem glänzend gebauten und instrumentierten Werk in seiner ganz eigentümlichen Handschrift respektlos zu Leibe, misst sich erfolgreich an der geforderten Virtuosität und Vitalität, leuchtet in der zentralen Solokadenz aber auch wunderschön versonnene Lyrismen aus und nimmt sich dafür alle Zeit dieser Welt. Die starke Religiosität der Komponistin ist im Finale spürbar, wenn ständig repetierte kleine Melodiepartikel zwischen Solo und Orchester eine meditativ-archaische Endlosschleife ergeben. Eine fantastische Entdeckung für den Konzertsaal!

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Sat, 12 Jun 2010 17:26:26 +0100 http://www.anikavavic.com/en/press/story/369/Br%C3%BCcken+bauen+%C3%BCber+den+Grat
Schweizer spielen Musik aus Russland http://www.anikavavic.com/en/press/story/379/Schweizer+spielen+Musik+aus+Russland.html

Geerdete Klänge

Den Abschluss des interessanten Programms bildete das Klavierkonzert der 2006 verstorbenen Galina Ustwolskaya, kraftvoll interpretiert durch die Solistin Anika Vavic. Die Musik dieser Komponistin verdient es, entdeckt zu werden. Geerdete Klänge von urwüchsiger Intensität sind dennoch in schlüssiger Form gebändigt. Herzlicher Beifall.

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Sat, 12 Jun 2010 13:22:15 +0100 http://www.anikavavic.com/en/press/story/379/Schweizer+spielen+Musik+aus+Russland
Intrada http://www.anikavavic.com/en/press/story/365/Intrada.html Download [ mp3 | 20,7MB ] ]]> Fri, 23 Apr 2010 09:18:14 +0100 http://www.anikavavic.com/en/press/story/365/Intrada Delving into Variety http://www.anikavavic.com/en/press/story/367/Delving+into+Variety.html News from the world of keyboards: Arcadi Volodos and Anika Vavic devote themselves to a very colorful repertoire

... The Vienna-based Serbian pianist Anika Vavic also goes for variety on her new CD (released by Gramola). Beethoven, Schumann, Chopin and Prokofiev are present, and their different characters are approached by way of their special features. Schumann's Kreisleriana - apart from the second part (Horovitz, for example, is about two minutes faster here - are played at a pleasant clip, conveying romantic fury with his overflowing lines, but without abandoning the appropriate tone of longing. Nothing is artificially charged with emotion here, for example the fourth part is kept in a mood of contemplative clarity, only to throw the leaping construction of motifs in the fifth part into greater relief. Here, somebody is paying attention to details without losing sight of the work's entirety. This is equally evident in Beethoven's Sonata No. 7 in D-Major, Op. 10/3, marked by comical cheerfulness in the first movement and leading into darkness immediately thereafter. Still: it might make sense to devote oneself to only one composer the next time. It might lend the expressive power even more intensity.

Translation: Alexa Nieschlag

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Fri, 9 Apr 2010 10:03:59 +0100 http://www.anikavavic.com/en/press/story/367/Delving+into+Variety
An Orchestral Disposition http://www.anikavavic.com/en/press/story/368/An+Orchestral+Disposition.html Born in Belgrade, Anika Vavic has lived in Vienna since she was 16. She studied here, but the Russian pianistic school presumably influenced her greatly. After all, her brilliant, powerful playing has a certain orchestral disposition, reminiscent of Russian pianists. The fact that she never loses her way within the tide of sounds is guaranteed by her classical sense of form.

Her Beethoven (Sonata No. 7) sounds as if it were hewn out of a rock, and even in Schumann's Kreisleriana with all its conflicting emotions, she is always in control.

A strong, impressive CD which stands out from the flood of new releases.

Anika Vavic; Beethoven, Schumann, Chopin, Prokofiev (Gramola)

Translation: Alexa Nieschlag

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Thu, 1 Apr 2010 10:05:58 +0100 http://www.anikavavic.com/en/press/story/368/An+Orchestral+Disposition
Various: Anika Vavic http://www.anikavavic.com/en/press/story/349/Various%3A+Anika+Vavic.html Pianist Anika Vavic is convincing in a program that mixes stylistic apples and oranges: Beethoven stands alongside Schumann, Chopin next to Prokofiev.

But the way she plays all that - is simply breathtaking!

The Serbian-born artist, of whom Daniel Barenboim has said that she is able to conjure up the sound palette of an entire orchestra, also pays attention to the contexts of motifs, creating atmosphere and tension.

Translation: Alexa Nieschlag

 

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Thu, 25 Feb 2010 09:09:41 +0100 http://www.anikavavic.com/en/press/story/349/Various%3A+Anika+Vavic
ANIKA VAVIC: Beethoven, Schumann, Chopin, etc. (Gramola/Klassik) http://www.anikavavic.com/en/press/story/352/ANIKA+VAVIC%3A+Beethoven%2C+Schumann%2C+Chopin%2C+etc.++%28GramolaKlassik%29.html The young pianist with Beethoven´s "Piano Sonata No.7 in D Major", Schumann`s "Kreisleriana", Chopin and Prokofieff.

It is a joy listening to her. Fine.

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Sun, 21 Feb 2010 09:24:44 +0100 http://www.anikavavic.com/en/press/story/352/ANIKA+VAVIC%3A+Beethoven%2C+Schumann%2C+Chopin%2C+etc.++%28GramolaKlassik%29
Classical Music in Lodi: Anika Vavic Warms her Audience with Haydn Sonatas http://www.anikavavic.com/en/press/story/348/Classical+Music+in+Lodi%3A+Anika+Vavic+Warms+her+Audience+with+Haydn+Sonatas.html Anika Vavic completed the emotional changes [in the Beethoven Sonata] without forcing, with noble phrasing, both naturally and unpredictably.

[...] An uplifting encounter with a refined and always subtle and honest piano-playing, which requires only little use of the pedal. The pianist treated the melodic lines, which she interwove with an admirable sense of differentiation and a narrative spirit, almost lovingly. The program choices also spoke of intelligence [...]: two Haydn sonatas framed the pulsating Beethoven Sonata Op. 10 No. 3 and Prokofiev's "megalithic" sixth Sonata Op. 83. [...]

Right from the start of the spring-like Sonata in D-Major Hob. XVI, Anika Vavic seemed to delve into the keyboard with both hands, giving its noble geometry a substance that does justice to its language and feeling. [...]

Anika Vavic completed the emotional changes [in the Beethoven Sonata] without forcing, with noble phrasing, both naturally and unpredictably. [...]

[Prokofiev's Sonata in A-Major is] corrosive and lyrical [...], and it was especially in these suspended areas of dreams and tranquility, the armed peace before the final inflammatory Perpetuum mobile, where Anika Vavic signed her name clearly to one of the most beautiful performances in recent memory at the Teatro alle Vigne.

Translation: Alexa Nieschlag

 

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Mon, 21 Dec 2009 11:08:02 +0100 http://www.anikavavic.com/en/press/story/348/Classical+Music+in+Lodi%3A+Anika+Vavic+Warms+her+Audience+with+Haydn+Sonatas
Kiel Philharmonic: Strengths in Strauss and Vavic's Fingertips http://www.anikavavic.com/en/press/story/16/Kiel+Philharmonic%3A+Strengths+in+Strauss+and+Vavic%27s+Fingertips.html Kiel - The Kiel Philharmonic started its season impressively: with a full complement of players for Strauss, a new first concertmaster, a highly sensitive soloist and a world premiere by Shih which touched and moved many in the audience.

The Vienna-based Chinese composer wrote a Requiem for Kiel that is based on a darly expressive poem by Else Lasker-Schüler and paints a philosophy that is audibly positive, ultimately. It was a good thing that Eva Heußel's program notes and Fritzsch's comments during the stage changes elicited so much understanding for the amorphously wavy areas of sound in the strings, the funereal grumblings of the basses, the nervous timpani rolls and the solitary drifting veils of sound from the piano. However, this remarkably contemporary, tradition-free piano concerto, which put a noisy spell on its audience and brought its composer Shih (who was present) generous applause, unfolded its particular fascination due to Anika Vavic's sensitive touch. The Serbian pianist filled the cascading etudes of her virtuosic part, the glittering descant and the rumbling basses, the minimalistically circling patterns with plenty of sense and sensibility.

Translation: Alexa Nieschlag

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Sun, 13 Sep 2009 11:00:12 +0100 http://www.anikavavic.com/en/press/story/16/Kiel+Philharmonic%3A+Strengths+in+Strauss+and+Vavic%27s+Fingertips
Vor der Uraufführung: Anika Vavic spielt das Shih-Klavierkonzert in Kiel http://www.anikavavic.com/en/press/story/343/Vor+der+Urauff%C3%BChrung%3A+Anika+Vavic+spielt+das+Shih-Klavierkonzert+in+Kiel.html Kiel - Sie sind schon länger künstlerisch ein Herz und eine Seele, Schöpfer und Medium: Selten jedenfalls spürt man im Vorgespräch zu einer Uraufführung im Kieler Philharmonischen Konzert so viel Übereinstimmung zwischen Komponist und Interpret wie zwischen dem Chinesen Shih und der serbischen Pianistin Anika Vavic.

Mit Kiels GMD Georg Fritzsch sind die beiden in Kontakt, seit die Pianistin unter seinem Dirigat in Innsbruck Ravels
Klavierkonzert spielte und Shih unter den Zuhörern weilte. „Dann wollten beide ein Klavierkonzert von mir haben. Ich mag aber eigentlich keine Klavierkonzerte - und habe mich entsprechend gequält", schmunzelt Shih. Aber als ihm dann Gedichte von Else Lasker-Schüler begegneten („traurig, melancholisch, aber schön"), habe sich eine „Denkrichtung" aufgetan. Das Klavierkonzert
Requiem bringt nun so etwas wie eine menschliche Seele im kreisförmigen Kontinuum der Zeit zum Klingen, die Seele eines Verstorbenen, die letztlich ihren Frieden in sich selbst gefunden hat. „Musik muss fließen wie ein Bach", ist das Credo des Komponisten. Und Georg Fritzsch, der im Konzert ansonsten in die „unerreichten" Klangfarbenbäder der Strauss-Partituren Tod und Verklärung sowie
Ein Heldenleben eintauchen will, dürfte da auf einer Wellenlänge liegen.

Der 33-jährigen Pianistin ist das fließende „Grübeln" in ihrem Part viel Wert. Und sie schätzt die Freiheiten, die Shih seinen Interpreten grundsätzlich einräumt, obwohl er seine primär auf Emotionen zielenden Partituren in geradezu kalligraphischer Schönheit notiert, mit viereckigen Notenköpfen. „Er ist durch und durch ein Ästhet - auch beim Kochen, was er hervorragend kann", analysiert Vavic Werk und Meister.

Beide leben im „Haifischbecken" der Musikmetropole Wien. Shihs Werke werden vor allem in Deutschland sehr geschätzt. Und Vavic schaut gern gen Russland, ließ sich von Rostropovitch in die Geheimnisse der Musik einführen, hält engen Kontakt zu Elisabeth Leonskaja, musiziert demnächst erneut mit Valery Gergiev. Außerdem bereitet sie gerade eine Solo-CD mit literarischen Querverweisen, beispielsweise zwischen Schumanns Kreisleriana und E.T.A.Hoffmann, vor.

Einig werden sich Shih und Vavic nur in einem Punkt so gar nicht: Skrjabin. Während die Pianistin für seine sinnlichen Farbregen schwärmt und demnächst einen eigenen Roman veröffentlichen will, der eine von Skrjabin besessene Musikerin hinter den Kulissen des gnadenlosen Musikbusiness zum Thema hat, schüttelt sich der Komponist beim Stichwort beinahe: „Skrjabin? Viel zu laut!" Vavic lacht: „Du bist eben ein Träumer."

Philharmonische Konzerte am 13. September (11 Uhr) und 14. September (20 Uhr) im Kieler Schloss. Einführung jeweils 45 Minuten vor Beginn. Der Zugang zum Konzert am Sonntag wird möglicherweise durch die Absperrungen für den "Kiel-Lauf" behindert.

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Fri, 11 Sep 2009 10:03:33 +0100 http://www.anikavavic.com/en/press/story/343/Vor+der+Urauff%C3%BChrung%3A+Anika+Vavic+spielt+das+Shih-Klavierkonzert+in+Kiel
Klassischer Geniestreich im Klagenfurter Jazzclub http://www.anikavavic.com/en/press/story/345/Klassischer+Geniestreich+im+Klagenfurter+Jazzclub.html Synart-Abend mit Haydn, Beethoven, Brusatti & Co. im Jazzclub Kammerlichtspiele

(...)"Haydn and beyond". Nach einem Workshop vor 350 Schülern am Vormittag im Europagymnasium wirkte Brusatti nun unter dem Motto "Haydn and beyond" als moderierender Programmzettel eines Klavierkonzertes. In angenehmem Plauderton mit großer erzählerischer Kraft vermittelte er allerlei Wissenswertes und Witziges über das Genie Joseph Haydn, dessen 200. Todestages heuer gedacht wird.

Kraftvoll. Mit großer erzählerischer Kraft vermochte auch Anika Vavic am Klavier dessen Werke zu interpretieren. Da erklangen eine frühe (in D-Dur, Hob.XVI:19) und eine spätere Haydn-Klaviersonate (in As-Dur, Hob.XVI:46) wie auch Sonaten von Beethoven in D-Dur, op.10/3 und Prokofjew Nr. 6 in A-Dur, op.82. Dabei stellte sich die (preis-)ausgezeichnete Künstlerin trotz des relativ abgespielten Flügels als hoffnungsvolle Nachwuchspianistin vor: Ihre Interpretation der unterschiedlichsten Werke war sehr ausgefeilt, stilsicher und nuancenreich, wobei ihr ein feines, wunderbares Pianissimo auffällt. Ihre Technik besticht durch große Geläufigkeit und Griffsicherheit. Mit einem Wort: Ein großes Versprechen für die Zukunft! ]]>
Wed, 24 Jun 2009 11:01:20 +0100 http://www.anikavavic.com/en/press/story/345/Klassischer+Geniestreich+im+Klagenfurter+Jazzclub
The Magic of Colour and Light http://www.anikavavic.com/en/press/story/1/The+Magic+of+Colour+and+Light.html Ravel's bright Concerto in G Major found a wonderful interpreter in Anika Vavic.

She revealed her manual virtuosity without any pretentiousness, transforming the pianistic challenges into music and the endless line of the slow movement into a quietly broken reverie, ultimately dissolving into a waltz amidst a myriad of figures.

Translation: Alexa Nieschlag

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Sat, 22 Nov 2008 17:14:52 +0100 http://www.anikavavic.com/en/press/story/1/The+Magic+of+Colour+and+Light
Prokofiev – A Confidential Matter http://www.anikavavic.com/en/press/story/2/Prokofiev+%E2%80%93+A+Confidential+Matter.html The Viennese pianist Anika Vavic shone with an intensively played Sonata No. 8.

Anika Vavic's piano playing is something one can trust. At least when the Viennese pianist trusts the work she has in her agile hands without holding anything back. Then, the Belgrade-born artist carries her audience through the musical architecture as if on a magic carpet, producing moments of highest intensity - such was the case on Thursday at the Musikverein, when she performed Sergey Prokofiev's Sonata No. 8 in B-flat Major. This is an unusually lyrical work for Prokofiev, only displaying the usual motoric madness during the last movement. In spite of the marked differences in character between the movements, Vavic managed to spin one thread of sound from the first to the last note. Every single note seemed to resonate with the entirety of the work.

... In the Prokofiev, Vavic wove every line, every eruption into the soundscape she created with great artistry ... It was the first work that Mstislav Rostropovich, one of her main teachers, "commanded" her to study, as she says herself. The Russian all-round musician died this past spring.

Vavic could not have dedicated a more beautiful homage to him.

Translation: Alexa Nieschlag

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Mon, 10 Nov 2008 17:52:35 +0100 http://www.anikavavic.com/en/press/story/2/Prokofiev+%E2%80%93+A+Confidential+Matter
Between Freestyle and Mastery Anika Vavic's Piano Recital at the Musikverein http://www.anikavavic.com/en/press/story/4/Between+Freestyle+and+Mastery+Anika+Vavic%27s+Piano+Recital+at+the+Musikverein+.html Vienna – The young pianist Anika Vavic, a native of Belgrade, is not an unknown quantity in Vienna anymore. Three years ago, Musikverein and Konzerthaus declared her a "rising star", sending her on a successful tour that included many of the foremost stages, such as Carnegie Hall in New York, the Concertgebouw Amsterdam and the Cité de la Musique in Paris. Thus, it was certainly not only her faithful Serbian compatriots who filled the Brahmssaal to the last chair at her solo recital on Thursday at the Gesellschaft der Musikfreunde – although they had turned out in full force.

The young star had certainly not picked an easy program. It is especially courageous to play Joseph Haydn's Sonata in A-flat Major, Hob. XVI/46 on a Steinway today, however perfect an instrument it may be, and it demands a lot of stylistic delicacy.

After all, the diverse sounds of the cembali or early pianofortes that are usually used these days to perform music of this period (the work was written in 1765) have created a tradition of hearing - even if only subconsciously - that is hard to fight.

Masterful Interpretation

However, after Ludwig van Beethoven's Sonata in D Major (Op. 10/3), it was mainly in Sergey Prokofiev's Piano Sonata No. 8 (in B-flat Major, Op. 84) that Anika Vavic proved herself to be a masterful interpreter who knows how to bring across even content that is not written to be particularly effect-conscious.

Thus, in their broad lyrical sweep the two first movements require remarkable intensity in order to have their full impact. The way in which she made these segments, quite similar in their discretion, seem independent in their content showed an extraordinary power of identification with the work.

And of course, its virtuosic finale inspired the audience to enraptured ovations.

Translation: Alexa Nieschlag

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Sat, 10 Nov 2007 14:21:43 +0100 http://www.anikavavic.com/en/press/story/4/Between+Freestyle+and+Mastery+Anika+Vavic%27s+Piano+Recital+at+the+Musikverein+
Französische „Blasmusik“ im Wiener Saal http://www.anikavavic.com/en/press/story/5/Franz%C3%B6sische+%E2%80%9EBlasmusik%E2%80%9C+im+Wiener+Saal.html Im bereits mehrfach preisgekrönten französischen Quintette Aquilon haben sich fünf junge Musiker zusammengefunden, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, das weniger bekannte Kammermusikrepertoire zu beleuchten. Das ergibt sich aus der Formation der fünf Blasinstrumente Flöte, Oboe, Klarinette, Fagott und Horn, gespielt von Sabine Raynaud, Claire Sirjacobs, Stéphanie Corre, Gaelle Habert und David Macé. Dass diese Bläser-Kombination ein reizvolles Klangspektrum erzielt, dafür führte das Quintett überzeugend Beweis mit Werken von Beethoven, Hindemith und Mozart.

Das Quintett zeichnete sich aus durch Temperament, gutes Zusammenspiel, musikalische Präzision und einen vielfarbigen Gestaltungswillen. Das kam in der unterschiedlichen Klangmischung der gespielten Werke zum Ausdruck. Das op. 4 Es-Dur von Beethoven ist die von ihm selbst erstellte Streichquintettfassung seines Oktetts op.103 für Bläser. Diese hat Mordechai Rechtmann, der langjährige Solofagottist des Israel Philharmonic Orchestra, für Bläserquintett bearbeitet. Mit dieser erneuten Bläserfassung, abgeleitet aus dem Streichquintett, brachten die französischen Musiker ein fröhlich beschwingtes Werk zu Gehör, in dem sich die Instrumente in ihren solistischen Qualitäten die melodischen Bälle zuspielten.

Die Bläser übernahmen sozusagen die Rollen der Streicher. Im Gesamtklang war die Ausgewogenheit nicht ganz erreicht. Klarinette, Fagott und Horn gaben sich übergewichtig, während Flöte und Oboe dahinter etwas zurücktraten und mehr als spielerische Ornamentik fungierten. Das änderte sich bei Hindemiths „Kleiner Kammermusik für Bläserquintett op.24/2. Jetzt waren die fünf gleichwertig im Einsatz und konnten die spezifischen Farben ihrer Instrumente kreativ zum Blühen bringen. Ein reizvolles Werk mit aparter Melodik, fantasievoll gestaltet, bisweilen energisch zupackend, bereicherte das Hörerlebnis.

Höhepunkt des Abends war zweifellos Mozarts Quintett Es-Dur für Klavier, Oboe, Klarinette, Fagott und Horn KV 425. Zu den Bläsern gesellte sich die aus Belgrad stammende Pianistin Anika Vavic, die seit ihrem 16. Lebensjahr in Wien lebt. Mozart bezeichnete das 1784 entstandene Werk als „das beste, was ich noch in meinem Leben geschrieben habe". Das Ensemble erreichte hier eine Homogenität der Klangbalance, in der auf wunderbare Weise jedes einzelne Instrument in seiner spezifischen Qualität zum Tragen kam, aber gleichzeitig eine transparent ineinander greifende Verflechtung sich zum Gesamtklang eines einzigen Klangkörpers formierte.

Das Klavier hatte zwar einerseits eine dominierende Führungsrolle, die Anika Vavic aber mit sensiblem Anschlag und perlenden Läufen als bereichernde Klangergänzung völlig ausgewogen in die Bläserfarben integrierte. Energetische Rhythmik, dynamische Vielfalt und poetische Lyrik bezauberten und mit Ausdrucksintensität erzielten die Ausführenden spannungsvolle Aufmerksamkeit beim Publikum. Herzlicher Applaus erbrachte eine wirkungsvolle Zugabe. Jetzt kam die Flötistin wieder mit ins Spiel. Sie intonierte das Vorspiel zum dritten Akt von Bizets „Carmen" und das Sextett aus fünf Bläsern und der Pianistin servierte ein pfiffig flottes Opernzitat.

Das Quintette Aquilon mit Anika Vavic setzte mit einem lohnenden Konzerterlebnis einen stimmigen Saisonauftakt zur Kammermusikreihe im Mozarteum, die bei den Musikliebhabern erfreulichen Zuspruch zu finden scheint, wie der voll besetzte Saal zeigte.

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Wed, 10 Oct 2007 14:26:48 +0100 http://www.anikavavic.com/en/press/story/5/Franz%C3%B6sische+%E2%80%9EBlasmusik%E2%80%9C+im+Wiener+Saal