Press

02. 08. 2013

Kleine Zeitung (Helmut Christian)

Full of Russian earthiness

Outstanding concert with pianist Anika Vavic and the Mariinsky Orchestra. Rodion Shchedrin's fourth piano concerto (premiered in 1992), is a work of austere beauty which received its Austrian premiere at the Carinthian Summer. But it is also a work of great atmospheric depth.

Built on a single motif, the Russian composer subtly developed the piece, which is studded with many ostinatos and partly reminiscent of minimal music.

…In the Congress Center Villach Anika Vavic mastered the long, soloistic phrases and extreme complex passages with assured confidence, played with deep expression, and was cheered quite rightly. The Mariinsky Orchestra of St. Petersburg and its principal conductor Valery Gergiev put a finely woven carpet of sound at the feet of Vienna- based Vavic.

Voll russischer Urwüchsigkeit

Umjubeltes Konzert mit der Pianistin Anika Vavič und dem Mariinsky Orchester. Es ist Werk von herber Schönheit, dieses vierte Klavierkonzert von Rodion Schtschedrin (UA 1992), das jetzt seine österreichische Erstaufführung beim Carinthischen Sommer erlebte.

Aber es ist auch ein Werk von großer atmosphärischer Tiefe. Aus einer einzigen Motivzelle heraus hat der russische Komponist das mit vielen Ostinati gespickte und teils an Minimalmusic erinnernde Stück raffiniert kreiert.

Anika Vavič bewältigte im Congress Center Villach die langen, solistischen Phasen und die extrem diffizilen Passagen mit bravouröser Sicherheit, musizierte mit tiefem Ausdruck und wurde zur Recht bejubelt. Das Mariinky Orchester St. Petersburg unter seinem Chefdirigenten Valery Gergiev legte der Wahlwienerin dabei einen fein gesponnenen Klangteppich zu Füßen.

Die russischen Musiker erwiesen sich einmal mehr als Meister des Zusammenspiels. Wie da aufeinander gehört und welche Homogenität dadurch erzeugt wurde, war schlichtweg einzigartig. Dies und ein insgesamt satter, wohlgerundeter und farbenreicher Klang faszinierte den ganzen Abend, so auch gleich zu Beginn bei Peter Iljitsch Tschaikowskys "Romeo und Julia", der süffigen Fantasieouvertüre, die Gergiev mit seinem eigenwilligen Dirigierstil sehr breit nahm und deren Lyrismen er voll auskostete.

Dann erklang bei diesem rein russischen Programm als Höhepunkt Sergej Prokofjews 5. Symphonie, entstanden im Kriegsjahr 1944. Die kraftvolle, reliefartige Melodik, die eigenwillige Harmonik, die russische, melodiöse Urwüchsigkeit wurden mitreißend mit häufigen Farbenwechseln und rhythmischer Präzision präsentiert.

Für den großer Jubel bedankte man sich mit dem herrlichen "Pas de deux" aus Tschaikowskys Ballett "Nussknacker".

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