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Außerordentliches Talent Außergewöhnliche Begabung, brillante Technik, kluges und leidenschaftliches Spiel Die große Gabe das Klavier im symphonischen Sinne zu spielen, als ob mehrere Instrumente erklingen würden Wunderschönes Spiel, Verständnis für den klassischen Stil und brillante Technik Es besteht kein Zweifel, dass sie ein wichtiger Newcomer ist.
Anika Vavic lebt seit ihrem 16. Lebensjahr in Wien, anfänglich, um bei Noel Flores an der Universität für Musik und darstellende Kunst zu studieren. Im Laufe der Jahre erhielt sie darüber hinaus wichtige künstlerische Impulse u.a. durch Elisabeth Leonskaja, Lazar Berman, Oleg Maisenberg, Alexander Satz und Mstislaw Rostropowitsch.
Für die Saison 2003/2004 wurde Anika Vavic auf Vorschlag des Wiener Musikvereins und des Wiener Konzerhauses für den renommierten Konzertzyklus „Rising Stars“ ausgewählt, der sie als Solistin in die berühmtesten Konzerthäuser der Welt führte, darunter Carnegie Hall New York, Wigmore Hall London, Concertgebouw Amsterdam, Wiener Musikverein, Kölner Philharmonie, Cité de la Musique Paris, Mozarteum Salzburg und Festspielhaus Baden-Baden. Gemeinsam mit dem Musikverein produzierte der ORF hierzu eine CD-Einspielung ihres Recital-Programms. Im Mai 2003 gab Anika Vavic ihr Debut im Wiener Konzerthaus mit Tschaikowskys b-Moll Klavierkonzert, das von der Presse begeistert besprochen wurde. Im Frühling 2004 debütierte sie mit dem Belgrader Radio Symphonie Orchester unter der Leitung von Andrés Orozco-Estrada und bei den Münchner Philharmonikern unter Paavo Järvi (Prokofiews 3. Klavierkonzert), unmittelbar gefolgt von ihren Debuts bei der Schubertiade in Schwarzenberg mit der Wiener Kammerphilharmonie unter der Leitung von Claudius Traunfellner (Mozarts „Jeunehomme“ Klavierkonzert) und einem Soloabend beim Klavierfestival Ruhr mit Werken von Haydn, Beethoven und Prokofjew. In der Saison 2004/2005 war Anika Vavic mit Klavierabenden in London, New York (mit der Uraufführung eines für sie geschriebenen Stücks des Komponisten Shih), bei der Reihe „Next Generation“ in Dortmund sowie in der Reihe „Grandes Pianistas“ im Teatro Municipal in Santiago de Chile zu hören, aber auch bei Festivals wie dem Heidelberger Frühling, Styriarte Graz, Klangbogen Wien, Grafenegg und wiederum dem Klavierfestival Ruhr, wo sie ein Werk von Johannes Maria Staud zur Uraufführung brachte. In dieser Saison debütierte Anika Vavic mit verschiedenen Klavierkonzerten von Mozart unter anderem mit der Hamburger Camerata unter Max Pommer im Palau de la Musica in Barcelona, mit dem Norvegian Radio Orchestra unter der Leitung von Rolf Gupta in Oslo sowie mit dem 2.Klavierkonzert von Rachmaninow und dem Belgrad Philharmonic Orchestra in Belgrad.
Sie debütierte mit dem Bilkent Orchester in Istanbul (Mozarts Klavierkonzert KV 467) und führte zum ersten Mal die von Kalevi Aho eigens für sie komponierte Kadenz auf. Im selben Konzert spielte sie Mozarts Doppelkonzert KV 365 mit Gülsin Onay. Im „Schostakowitsch Jahr“ 2006 konzertierte sie mit dem 2. Klavierkonzert von Shostakowitsch in St Petersburg beim Stars of the White Nights Festival mit dem Mariinsky Orchestra unter der Leitung von Paavo Järvi und mit dem Estonian National Symphony Orchestra - ebenfalls unter der Leitung von Paavo Järvi - bei dem David Oistrakh Festival in Pärnu, Estland. Mit Schostakowitchs 1stem Klavierkonzert begeisterte Anika Vavic zusammen mit Martin Mühlfellner, dem Solotrompetrer der Wiener Philharmoniker, das Publikum beim Allegro Vivo Festival in Österreichs Waldviertel. Mit einem Soloabend debütierte Anika Vavic im Herbst 2006 mit den Werken von Mozart, Chopin und Prokofjew im Kennedy Center in Washington. Unter der Leitung von Günther Neuhold debütierte sie mit Rachmaninoffs Paganini Variationen und dem Gran Canaria Symphony Orchestra und mit Haydns D-Dur Konzert und dem MDR Orchester Leipzig unter Sefan Blunier. Im Frühjahr 2007 standen Kammermusikabende mit Daniel Hope, Gautier Capucon und Ernst Ottensammer im Wiener Musikverein mit Werken von Beethoven, Brahms und Bartok auf dem Programm, sowie ihr Debut mit dem Zagreb Philharmonic Orchestra und Rachmaninows „Paganini Variationen“ unter der Leitung von Vjekoslav Sutej und ihr Debut mit einem Soloabend in der neuen Philharmonie in Luxembourg. Es folgte eine Rezital-Tournee in Irland, Soloabende in Deutschland, im Wiener Musikverein, bei den Sommets Musicaux de Gstaad, in der Laeiszhalle Hamburg, im Mozarteum Salzburg, sowie eine Tournee mit dem Neuen Zürcher Kammerorchester in Ungarn, Österreich und Schweiz (Haydns 1. Klavierkonzert), Auftritte mit dem G Dur Klavierkonzert von Ravel zusammen mit dem Istanbul State Orchestra unter der Leitung von Rengim Gokmen und mit dem Vojvodina Symphony Orchestra unter Francesco La Vecchia. Eine Wiedereinladung führte Anika Vavic im Sommer 2008 zu dem „White Nights Festival“ nach St. Petersburg, wo sie zusammen mit Maestro Valery Gergiev und dem Mariinsky Orchestra Ravels Klavierkonzert in G Dur aufführte. Es stehen noch Auftritte in Russland, bei dem „Sjatoslav Richter Festival“, und in Italien bei „Cersio Estate“ bevor; es folgen Wiedereinladungen zu den Festivals in Bergamo, zu dem „Penderecki Piano Festival“ in Polen sowie Einladungen nach Seoul, Rotterdam, Palermo, Belgrad, Tokio. Anika Vavic wird unter anderem wieder mit dem G Dur Klavierkonzert von Ravel zu hören sein (Tiroler Symphonie Orchester unter der Leitung von Georg Fritzsch), aber auch mit Kalevi Aho´s 2. Klavierkonzert unter der Leitung von Eri Klas. Es folgen weitere Wiedereinladungen und Zusammenarbeit mit Valery Gergiev bei dem „White Nights Festival“ in St. Petersburg sowie eine Serie an Aufführungen der zeitgenössischen Klavierkonzerte von Komponisten Kalevi Aho und Rodion Shchedrin. Anika Vavics große Leidenschaft gilt auch der Literatur, was sie auch veranlasst hat, im Sommer 2008 ihren ersten Roman geschrieben zu haben. „Chromatik“ ist die erfundene Geschichte einer jungen berühmten russischen Pianistin, die von Skrjabin besessen ist. Der Roman beleuchtet das Künstlerleben hinter der Bühne und gibt dem Leser die Möglichkeit, die Musikbranche aus einem neuen Blickwinkel zu betrachten. „Chromatik“ wird in mehrere Sprachen übersetzt und erscheint demnächst. CD Produktionen: |