Lebenslauf

"Außerordentliches Talent"

Mariss Jansons

"Außergewöhnliche Begabung, brillante Technik, kluges und leidenschaftliches Spiel"

Zubin Mehta

"Die große Gabe, das Klavier im symphonischen Sinne zu spielen, als ob mehrere Instrumente erklingen würden"

Daniel Barenboim

"Wunderschönes Spiel, Verständnis für den klassischen Stil und brillante Technik"

Seiji Ozawa

Kommende Highlights umfassen Wiedereinladungen zu den Münchener Philharmonikern, Skrjabins Klavierkonzert unter Michael Sanderling und beim "White Nights Festival", Beethovens 2. Klavierkonzert im Wiener Musikverein, Recitals in Deutschland, Österreich und Italien, Kammermusikabende mit Claudius Popp, Trio-Konzerte mit Renaud Capucon und Daniel Müller-Schott, sowie Konzerte im Wiener Konzerthaus, beim Beethoven Festival in Polen und beim Feldkirchfestival. Eine Tournee mit dem Mariinsky Orchester unter Valery Gergiev und Shchedrins 4. Klavierkonzert rundet die Saison 2012/13 ab.

Die in Belgrad aufgewachsene Pianistin trat bereits im Alter von acht Jahren öffentlich auf. Seither weiß die junge Künstlerin regelmäßig mit Solorecitals, Klavierkonzerten, bei Radio- und Fernsehsendungen sowie mit verschiedenen Kammermusikformationen sowohl das Publikum als auch die Presse zu begeistern. Seit ihrem 16. Lebensjahr lebt Anika Vavic in Wien, wo sie bei Noel Flores an der Universität für Musik und darstellende Kunst studierte. Darüber hinaus erhielt sie wichtige Impulse u.a. durch Elisabeth Leonskaja, Lazar Berman, Oleg Maisenberg, Alexander Satz und Mstislaw Rostropowitsch.

2001 gewann sie den Zweiten Steinway-Wettbewerb in Wien und den Sonderpreis für die beste Haydn-Interpretation und wurde Stipendiatin des Herbert-von-Karajan-Centrums in Wien und der Gottfried-von-Einem-Stiftung. 2002 verlieh ihr das Land Österreich den Frauen.Kunst.Preis in der Sparte Musik.

2003 gab Anika Vavic ihr Debüt im Wiener Konzerthaus mit Tschaikowskys b-Moll Klavierkonzert. Als Folge daraus wurde sie für die Saison 2003/2004 von Wiener Musikverein und Wiener Konzerthaus für den renommierten Konzertzyklus „Rising Stars" ausgewählt, der sie als Solistin in die berühmtesten Konzerthäuser der Welt führte, darunter Carnegie Hall New York, Wigmore Hall London, Concertgebouw Amsterdam, Wiener Musikverein, Kölner Philharmonie, Cité de la Musique Paris, Mozarteum Salzburg und Festspielhaus Baden-Baden. Gemeinsam mit dem Musikverein produzierte der ORF hierzu eine CD-Einspielung ihres Recital-Programms.

Anika Vavic arbeitet regelmäßig mit Orchestern wie dem Mariinsky Orchester, den Münchner Philharmonikern oder den Rundfunksinfonieorchestern von Belgrad und Leipzig und mit Dirigenten wie Valery Gergiev, Paavo Järvi, Stefan Blunier, Andrés Orozco-Estrada und Jorma Panula zusammen.

Sie konzertiert bei Festivals wie den "White Nights" in St. Peterburg, Valery Gergievs Mikkeli Festival in Finnland, Klavierfestival Ruhr, Schubertiade Schwarzenberg, Grafenegg Festival, Heidelberger Frühling, Styriarte Graz, Klangbogen Wien, Istanbul Music Festival, oder den Sommets Musicaux de Gstaad.

Anika Vavic ist auch regelmäßig zu Gast im Wiener Musikverein und Wiener Konzerthaus. Recitaltourneen führten sie auch in Säle wie das Kennedy Center Washington, ins Moskauer Tschaikowsky-Konservatorium, in die Laeiszhalle Hamburg, die Philharmonie Luxembourg, zum Palau de la Musica in Barcelona und in viele weitere Städte in Italien, Irland, Finnland, Japan, China und Südamerika, Deutschland, der Schweiz und natürlich Österreich.

Ihr Repertoire reicht vom Barock bis zur zeitgenössischen Musik. Mstislav Rostropowitsch erarbeitete mit ihr über Jahre die Klaviersonaten, Klavierkonzerte und Kammermusikwerke von Prokofjew und Schostakowitsch und eröffnete ihr die Werke der russischen Zeitgenossen. Einige davon hat Anika Vavic uraufgeführt, zum Beispiel das ihr zugeeignete Klavierkonzert der chinesisch-österreichischen Komponistin Shih („Requiem für Klavier, Streicher und Membranophon") und ihr Klavierquintett (zusammen mit den Mitgliedern der Wiener Philharmoniker in NY). Neben Shih zählen Johannes Maria Staud, Kalevi Aho, Vlastimir Trajkovic, Galina Ustwolskaja, Henryk Gorecki und vor allem Rodion Shchedrin zu ihren bevorzugten zeitgenössischen Komponisten.

Auf dem Gebiet der Kammermusik zählen zu ihren Partnern zählen u.a. Gautier Capucon, Daniel Hope, Rainer Honeck, Patricia Kopatchinskaja, Daniel Müller-Schott, Caroline Widmann und das Quintette Aquilon.

Nach einer ersten Aufnahme mit dem Quarteto Amazonia aus Brasilien und der Koproduktion ihrer Solo-CD von ORF und Musikverein mit dem Programm der „Rising Stars"-Tour (Werke von Haydn, Skrjabin, Ravel und Prokofjew) wurde kürzlich vom Label Gramola ihre aktuelle Recital-CD mit Werken von Beethoven, Schumann, Chopin und Prokofjew veröffentlicht, die hervorragende Kritiken erhielt:

„Ihr brillantes, kraftvolles Spiel hat einen gewissen Hang zum Orchestralen, wie man dies vor allem von russischen Pianisten kennt. Dass sie sich dabei niemals im Fluss der Klänge verliert, davor bewahrt sie ihr geradezu klassisches Formgefühl. Eine starke, beeindruckende CD, die aus dem Gros der Neuerscheinungen hervorsticht."

Die Bühne

„Stupende Gestaltungsintelligenz und Ausdruckskraft. Ihre in der Wahlheimat Wien produzierte Recital-CD versprüht Energie und Witz, lässt aber auch nie innigen Tiefsinn vergessen."

Kieler Nachrichten

Stand 07.06.2011 - Bitte verwenden Sie nur die aktuellste Biographie

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