Presse

16. 03. 2002

Washington Post (Cecelia Porter)

Anika Vavic, Österreichs junge, bemerkenswerte Pianistin

Gleich am Beginn ihres amerikanischen Debüts am Donnerstag in der österreichischen Botschaft stellte die junge Pianistin Anika Vavic ihre außerordentliche Wahrnehmung der etwas weniger greifbaren Feinheiten der Musik unter Beweis

Zusätzlich zu Haydns Sonate in D, Hob. XVI/19, umfasste Vavics Recital Prokofievs Sonate Nr. 6, Op.82; Alexander Scriabins Walzer, Op. 38, und seine Four Morceaux, Op. 51; und einen Walzer des taiwanesischen Komponisten Shih, der seit 1974 in Wien ansässig ist.

Vavic hat bereits viele Preise erhalten, wovon der jüngst verliehene Austrian National Award for Women in the Arts besonders zu erwähnen wäre. Vavic verlieh dem majestätischem Andante der Sonate eine zart-grüblerische Feinfühligkeit und belebte jeden Satz mit lyrischem Ausdruck. Scriabins Walzer vereinte die Poesie Chopins mit einem Hauch impressionistischer Harmonien, was zusammen eine mystische Zweisamkeit ergab. Vavic betonte die Modulationen mit präzisem Tempo. In dem Stück von Shih ging sie sehr sensibel auf die sich ständig ändernde Struktur der Musik ein, die an Dichte zusehends gewinnt, nur um dann wieder nachzulassen. Auch Prokofievs unnachgiebig hämmernde Anstürme entgingen der jungen Pianistin nicht.

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